GESELLSCHAFT HARMONIE

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Literarischer Ausflug nach Weimar

Mit Martin Neubauer in Weimar

50 Mitglieder und Herr Martin Neubauer aus Bamberg fuhren bei strahlendem Sonnenschein am 16. Mai um 8 Uhr morgens in Bamberg los, um Weimar, seine Geschichte  und seine Kunstschätze zu entdecken.
 Das Schillermuseum im Zentrum der Altstadt, das momentan in einer Sonderausstellung Werke von Lukas Cranach d. Ä. und seinem Sohn Lucas Cranach d. J. aus ihrer Weimarer Zeit im Rahmen der mitteldeutschen Cranachausstellungen präsentiert, war unser erstes Ziel. 2 Führerinnen     beantworteten alle Fragen und erläuterten uns die Geschichte der Cranachfamilie, ihrer Werkstätten und eine Auswahl der ausgestellten Ölgemälde der Cranachs im Detail
Nach einer kurzen Mittagspause auf dem munteren Marktplatz Weimars, trafen wir uns um 14 Uhr am Haus der Charlotte von Stein, um mit Herrn Neubauer einen Spaziergang durch den Park an der Ilm zu unternehmen. Das Wetter trübte sich langsam etwas ein, nicht aber unsere Stimmung. Martin Neubauer hatte am Morgen während unseres Museumsbesuchs nicht nur einen einsamen Parkspaziergang unternommen, sondern auch gleichzeitig Orte ausfindig gemacht, zu denen er uns nun führte und aus dem reichen Gedichtwerk Goethes rezitierte. Die träge und trüb  dahinfließende Ilm, die frisch erweckte Natur, die müde Samstagsnachmittagssonne, die frische, duftende Frühlingsluft und die aufmerksamen Zuhörer der Gesellschaft Harmonie, sie alle lauschten Herrn Neubauers kraftvoller Stimme und den zeitlosen Versen Goethes, nur die Vögel ließen sich nicht bei ihrer aufgeregten Partnersuche und der anstrengenden Brutpflege stören und schwätzten und sangen unbeeindruckt von Neubauer und Goethe im Grün des Parks. Dann waren da noch Goethes Gartenhaus,  Pfingstrosen und Akelei, die ersten blühenden Rosen und ein Gothic Monument aus dem frühen 19. Jahrhundert. Schon war der Spaziergang zu Ende und Lust auf mehr entstand …….
Die restlichen 2 Stunden reichten natürlich nicht für all das, was Weimar außer seinen Museen, den Bratwürsten und den vielen Cafes noch hätte bieten können, zumindest aber für einen Besuch in der Stadtkirche St. Peter und Paul am Herderplatz, wo man u. a. den dreiflügeligen Altar von Cranach d. J . mit der Darstellung der Reformation und ein Luther-Triptychon ausgiebig studieren konnte.
Langsam einsetzender Regen und müde Füße erleichterten uns den Abschied aus Weimar. Kurz vor 21 Uhr kamen wir wieder wohlbehalten in Bamberg an.

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