GESELLSCHAFT HARMONIE

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Fahrt nach Hamburg 24.4. - 26.4.2019

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Hamburg vom 24.04.-26.04.2019 mit Konzert in der Elbphilharmonie

Am Mittwoch früh um 6 Uhr fuhren 48 erwartungsvolle Harmonisten gen Norden, wo sie am frühen Nachmittag vor dem 1886 im Historismus gebauten Rathaus , Sitz von Bürgerschaft und Senat, an der Binnenalster ankamen. Hier erhielten wir eine informative Führung, die uns in prunkvollen Sälen den Reichtum dieser Hansestadt vor Augen führte, wie den Kaisersaal, den Sitzungssaal der Bürgerschaft oder auch den Festsaal für das Matthiae- Mahl.

In unserem Hotel in Stillhorn stärkten wir uns bei einem guten Abendessen für den Höhepunkt unserer Fahrt: einem Konzert in der Elbphilharmonie.

Das Wetter meinte es an diesem Abend gut mit uns. Über eine lange Rolltreppe in der Elbphilharmonie aufwärts konnten wir deshalb den herrlichen Blick von der Plaza auf einem Außenrundgang in 37 Meter Höhe über Stadt und Hafen genießen.

Begeisterung löste in uns allen die Architektur des großen Konzertsaales aus. Die 2100 Zuhörer wurden geschickt in leichten - fast schwebenden Galerien - untergebracht. Das schöne Konzert der Symphoniker Hamburg – Sibelius, Ravel, Strauss und dem Klavierkonzert a-Moll op.16 von E. Grieg - stand unter dem Thema Walzer. Beeindruckend für uns alle war die geniale Akustik, die aber auch von den Zuhörern mehr Disziplin verlangt. Erschöpft, aber begeistert ging es zum Hotel.

Am nächsten Tag fuhren wir über die Köbra – Brücke mit unserer Reiseführerin für diesen Tag ins „Alte Land“. Hier kamen wir zum richtigen Zeitpunkt der traumhaften Obstblüte an. Dazu schien die Sonne. Wir hätten es nicht besser erwischen können!

Bereits im 12. Jahrhundert wurde diese Region an der Unterelbe von Holländern durch Trockenlegung und Eindeichung urbar gemacht. Hübsch anzusehen sind die alten Fachwerkkirchen und -häuser mit stattlichen Prunkpforten und Brauttüren. In Jork im „ Alten Gasthaus“ stärkten wir uns bei regionalen Spezialitäten. Ein kurzer Besuch des Museums „Altes Land“ zur Geschichte und Technikgeschichte durfte natürlich nicht fehlen.

Unser Fahrt nach Blankenese erforderte von Fahrer und Gästen anschließend viel Geduld: Stopp und Go - Fahrt vom Feinsten. Aber das schicke Fischrestaurant am Elbufer dort mit herrlichem Blick und köstlichem Buffet ließ alles Unschöne schnell vergessen. Und dann wartete ja noch die Barkassenfahrt von den Landungsbrücken aus auf uns! Kurzweilig erklärte der Kapitän mit launigen Worten das Geschehen in einem Hafen und die Bestimmung der Schiffe, an denen wir vorbeikamen.

Am nächsten Tag ging es wieder Richtung Heimat. Vorher machten wir noch Stopp in Lüneburg, einer Hansestadt am Rande der Lüneburger Heide. Durch ihre lange Monopolstellung im Salzabbau während des Mittelalters und die geringe Zerstörung im 2. Weltkrieg hat sich ein wunderschöner Altstadtkern entwickelt und erhalten. Unsere temperamentvolle Stadtführerin ließ uns die Geschichte dazu in den Sträßchen und Plätzen lebhaft nachvollziehen.

Über „Schleichwege“ durch Sachsen-Anhalt und Thüringen entgingen wir längeren Staus auf der A7, so dass wir gegen 21.30 wieder in Bamberg mit vielen neuen und schönen Eindrücken zurückkamen.

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