GESELLSCHAFT HARMONIE

zu BAMBERG

Mitgliederversammlung 2026

Bericht über die Mitgliederversammlung der Gesellschaft Harmonie 

Zu ihrer Mitgliederversammlung im Grünen Saal der Harmonie kamen am 26. März wieder über 80 Mitglieder der Bamberger Gesellschaft Harmonie e.V., einem der ältesten und gleichzeitig aktivsten Kultur- und Gesellschaftsvereine Bambergs.

Auch 2025 konnten die Mitglieder, wie der durch den langjährigen Vorsitzenden Herrn Bernhard Söder vorgetragene Geschäftsbericht veranschaulichte, auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken. Es wurde aber nicht nur über Zahlen und Fakten gesprochen, sondern vor allem über die vielen gemeinsamen Momente, die die Harmonie lebendig machen. Dies galt natürlich auch für die vielversprechende Programmvorschau 2026. 

Der Kassenbericht machte deutlich, dass der Verein finanziell noch auf soliden Beinen steht, eine Beitragsanpassung aufgrund der allgemeinen Kostensteigerungen jedoch unumgänglich sein wird. Nach der Entlastung der Schatzmeisterin Anneliese Ruppert und der gesamten Vorstandschaft folgten die turnusmäßigen Neuwahlen, in denen der Vorsitzende Herr Bernhard Söder, die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Frau Dr. Annebärbel Hüther-Franckenberg und Herr Hans Then sowie die Mitglieder des Beirats bestätigt wurden. Für die ausscheidenden Beiräte wurden zwei Mitglieder, die sich für dieses Amt bereit erklärten, gewählt. 

Daran anschließend konnten wieder zahlreiche Mitglieder für ihre jahrzehntelange Treue zu „ihrer“ Harmonie geehrt werden. Hervorzuheben ist die Ernennung folgender neuer Ehrenmitglieder: Herr Horst Tschernitschek, ältestes Mitglied der Harmonie im 101. Lebensjahr und mit sechs Jahrzehnten Mitgliedschaft, sowie Herr Kurt Düsel für sein jahrzehntelanges Engagement im Vorstand und seine Ehefrau Luitgard Düsel für die allzeit tatkräftige Unterstützung. Mit der musikalischen Umrahmung der Ehrungen waren wie in den Vorjahren junge Musikerinnen und Musiker der Städtischen Musikschule betraut. 

Wie in jedem Jahr lud die Harmonie ihre Mitglieder in der Pause zum traditionellen gemeinsamen Imbiss ein. So gestärkt konnten die Gäste dem anschließenden Vortrag effektiv folgen, denn Generalstaatsanwalt Wolfgang Gründler, Chef der in Bamberg eingerichteten Zentralstelle Cybercrime Bayern, berichtet ausführlich über deren Ermittlungstätigkeit im Bereich der Cyberkriminalität. Die wachsende Zahl der Straftaten und die enormen Schadenssummen führten auch zu einem kontinuierlichen Ausbau der Zentralstelle, so dass in Bamberg mittlerweile 30 technisch und ermittlungstaktisch geschulte Spezialstaatsanwältinnen und -staatsanwälte aktiv sind. Mit zahlreichen Fragen an den Generalstaatsanwalt endete der spannende Abend. 

H.Th

Bilder

Die Bilder sind nur für unsere Mitglieder zu sehen. 
Hier geht es zum Login.